Presseaussendungen von Omnipublica, Mondsee

Einträge werden als ‘500 Jahre Mondseeland bei Österreich’ kategorisiert

Riesenerfolg für Mittelalterfest

September 4, 2006 · Kommentar schreiben

Bei Kaiserwetter folgten am 2. und 3. September mehr als 12.000 Besucher der Einladung, das Mittelalter in Zentrum von Mondsee wieder aufleben zu lassen und das Jubiläum 500 Jahre Mondseeland gehörig zu feiern. “Es war ein Riesenerfolg“, freut sich ÖVP-Gemeinderat und Obmann der Wirtschatftsbund Regionengruppe Mondsee-Innerschwand, Richard Kothmaier, über die Besuchermassen beim Mittelalterfest. Knapp 7 Monate dauerten die Vorarbeiten, damit am Samstag, 2. September, unter Fanfarenklang der Einzug des Marktvogtes samt Gefolge, der Ritter, der Händler und Höckerer, Gaukler und Musikanten zur feierlichen Eröffnung des Mittelalterfestes erfolgen konnte. Unterstützt wurde er bei den Vorbereitungen von „festerprobten“ Haudegen wie Annelu Wenter, Otto Mierl, August Schwertl, Gustav Widlroither, Georg Furtner, Anton Ebner und Amtsleiter Georg Ramsauer. Schon am ersten Markttag übertraf der Besucherandrang die kühnsten Erwartungen der Organisatoren. Im bunten Markttreiben kam man kaum voran. Doch das Gedränge war sehr kurzweilig, boten doch dutzende Vertreter mittelalterlicher Zünfte Einblick in ihre althergebrachten Tätigkeiten. Auch bei den Marktschreiern und Höckerern, beim Bader und bei der historische Münzpräge gab es viel zu sehen, zu verkosten und auszuprobieren. Einen besonderen Programmpunkt des Mittelalterfestes stellte die Uraufführung des Schauspieles: „Vor 500 Jahren: Der Verkauf des Mondseelandes durch König Maximilian“ von Dr. Hans Hoffmann dar. Das Stück wurde von der Jungen Bühne Mondsee vor der Basilika aufgeführt und gab dem Mittelalterfest den historischen Rahmen. Die Feuershow war der würdige Abschluss für den ersten Markttag. Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Festzuges. Durch einen dichten Besucherkorridor zogen Handwerksgilden, Bauern, Ritter, Bürgersfrauen und Vereine aus nah und fern durch die Herzog-Odilo-Strasse. Während die Ratsfrauen und – herren des Mondseer Gemeinderates auf Schusters Rappen unterwegs waren, wurde Bürgermeister KR DI Otto Mierl als Landvogt von seinem Tiefgrabener Amtskollegen Matthias Reindl kutschiert.  Das gesamte Mittelalterfestes über gab es ein umfangreiches Programm des Vereins „Forum Antiquum“. Freygeyst Torxes und sein Narrenknecht trieben auf dem Festgelände ihr Unwesen und Arkus und die Musikgruppe Weytora unterhielten mit mittelalterlichen Melodien. Umrahmt wurde das bunte Markttreiben von Reitvorführungen, Schaukämpfen von Rittern und einem Gerichtstag . Als Herold lehrte Hans Greger-Gubi dem Publikum das „Jubeln“.  Viel Lob erntete auch das umfangreiche Kinderprogramm. Die Ritterspiele, das Stelzengehen und das Bemalen von Schwertern und Schildern wurde von den kleinen Rittern und Burgfräuleins gerne angenommen. 

Mehr als 400 Mitwirkende trugen zum Erfolg des Festes bei. Die Marktgemeinde Mondsee bedankt sich bei den Organisatoren, allen voran bei Bmst. Ing. Richard Kothmaier, bei allen Mitwirkenden  und bei den freiwilligen Helfern für ihr Engagement. Ein besonderer Dank gilt den „gewandeten“ Besuchern, die mit ihren historischen Kostümen dazu beitrugen, ein malerisches Ambiente im Markt zu schaffen.

 

Rückfragehinweis: Omnipublica, Mondsee

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Vor 500 Jahren: König Maximilian I. verkauft das Mondseeland

August 14, 2006 · Kommentar schreiben

Dr. Hans Hoffmann hat für das Jubiläumsjahr das Stück „Vor 500 Jahren: König Maximilian I. verkauft das Mondseeland“ geschrieben. Beim Mittelalterfest wird das Werk am Samstag, 2. September, um 20.00 Uhr von der Jungen Bühne Mondsee auf der Bühne vor der Basilika uraufgeführt. Eine weitere Aufführung findet am Sonntag um ca. 12. Uhr, im Anschluss an den Festakt, statt. Maximilan I, König und später auch Kaiser des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ war in der zweiten Hälfte seines Lebens in immer größere fi nanzielle Abhängigkeit vom gerissenen Augsburger Bankier Jakob Fugger geraten. Der war zeitweise nämlich der Einzige, der den Habsburger noch für kreditwürdig hielt. Das reiche Erbe von seiner früh verstorbenen ersten Gemahlin Maria von Burgund war längst aufgebraucht, und so musste Maximilian immer wieder Kredite bei den Fuggern aufnehmen. Die hohen Zinsen, die der König dafür laufend zu bezahlen hatte, ärgerten ihnschwarz. Und so kam es wie gerufen, als ihm sein bayrischer Schwager, Herzog Albrecht, vor genau 500 Jahren, als Dank für großzügige militärische Hilfe im bayrisch-pfälzischen Erbfolgekrieg,einige Ländereien schenkte. Darunter waren nicht nur Gemeinden am Inn mit der Festung Rattenberg, sondern vor allem unser Mondseeland. Wie es König Maximilian bewerkstelligen wollte, sich mit Hilfe seiner neuen Besitzungen aus der Fugger´schen Umklammerung zu befreien, davon erzählen vier kleine Szenen, die anlässlich des Marktfestes in historischen Kostümen vor der Basilika gespielt werden. Letzten Endes verkaufte Maximilian I das Kloster Mondsee samt Umland nicht an die Fugger, sondern an den Erzbischof vonSalzburg. Dass die zunächst dort und dann in Mondsee geführten Verhandlungen nicht ganz problemlos verlaufen, macht den besonderen Reiz des kleinen Theaterstücks aus. Die Persondes königlichen Geldeintreibers Blasius Hölzl sorgt dafür, dass im spätmittelalterlichen Geschehen auch der Humor nicht zu kurz kommt. Ganz zum Schluss, als der mittlerweile zum Kaiser gekrönte Maximilian I. als reuiger Sünder die Bilanz seines Lebens zieht, sind Ähnlichkeiten mitdem „Jedermann“ nicht zufällig, sondern durchaus beabsichtigt. Und die Fassade der Basilika gibt dazu ja auch die entsprechende Kulisse ab.

 

Rückfragehinweis: Omnipublica, Mondsee

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Mittelalter Fest Mondsee 2. und 3. September 2006

Juli 3, 2006 · Kommentar schreiben

 500 Jahre Mondseeland bei Österreich sind der Anlass, das Mittelalter am 2. und 3. September 2006 in Mondsee wieder lebendig werden zu lassen. 

Unter Fanfarenklang erfolgt am Samstag, 2. September, der Einzug des Marktvogtes samt Gefolge, der Ritter, der Händler und Höckerer, Gaukler und Musikanten zur feierlichen Eröffnung des Mondseer Mittelalterfestes auf dem Marktplatz.

Während des gesamten Mittelalterfestes bieten die Aufführungen des Vereins Forum Antiquum allerlei Kurzweiliges. Freygeyst Torxes und sein Narrenknecht treiben auf dem Festgelände ihr Unwesen und Arkus und die Musikgruppe Weytora unterhalten mit mittelalterlichen Melodien. Dazu gibt es mittelalterliche Geschicklichkeitsspiele für Jedermann und ein buntes Kinderprogramm, das vom Stelzengehen bis hin zum Bemalen von Schildern und Schwertern reicht.

An beiden Veranstaltungstagen sorgen dutzende Vertreter mittelalterlicher Zünfte für Blicke in die Vergangenheit. Handwerker, Marktschreier und Höckerer, ein Bader und eine historische Münzpräge lassen das Mittelalter auf dem Mondseer Marktplatz lebendig werden. Umrahmt wird das bunte Markttreiben von einem Feuerspektakel und von Reitvorführungen, Schaukämpfen von Rittern und von hochnotpeinlichen Befragungen bei Gericht.  

Einen besonderen Programmpunkt des Mittelalterfestes stellt die Uraufführung des Schauspieles: „Vor 500 Jahren: Der Verkauf des Mondseelandes durch König Maximilian“ von Dr. Hans Hoffmann am Samstag, 2. September um 20.00 Uhr dar. Maximilan I. war in der zweiten Hälfte seines Lebens in immer größere finanzielle Abhängigkeit vom gerissenen Augsburger Bankier Jakob Fugger geraten. wie es König Maximilian bewerkstelligen wollte, sich mit Hilfe seiner neuen Besitzungen aus der Fugger´schen Umklammerung zu befreien, davon erzählen vier kleine Szenen, die anlässlich des Marktfestes in historischen Kostümen von der Jungen Bühne Mondsee vor der Basilika gespielt werden. Letzten Endes verkaufte Maximilian I das Kloster Mondsee samt Umland nicht an die Fugger, sondern an den Erzbischof von Salzburg.  

Höhepunkt des Mittelalterfestes ist der historische Festzug mit Ochsengespann, Reitergruppe und Rittern durch die Marktgemeinde Mondsee am Sonntag, 3. September, um 11.00 Uhr. Beim anschießenden Festakt werden die Vorkommnisse vor 500 Jahre im Mittelpunkt stehen. Das Mondseeland, zu dem auch das Gebiet von St. Wolfgang gehörte, war bis 1506 ein Teil von Bayern. Für sein Eingreifen im Bayrischen Erbfolgestreit erhielt der Habsburger Maximilian I. große Gebiete Bayerns, darunter die Gerichte Rattenberg, Kufstein, Kitzbühel und das Mondseeland. 

Das Mittelalterfest findet am 2. und 3. September 2006 bei jeder Witterung im Ortszentrum von Mondsee und auf der Seewiese statt. Die Besucher werden gebeten, in mittelalterlichen Kostümen zu erscheinen.

Rückfragen: Omnipublica, Mondsee

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