Presseaussendungen von Omnipublica, Mondsee

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Ausgezeichnete Gastronomie

April 4, 2007 · Kommentar schreiben

Das Seegasthof-Hotel Lackner in Mondsee wurde in der aktuellen Ausgabe des FALSTAFFVIPGOURMETguide* zum besten Restaurant in Oberösterreich in der Kategorie „Gut bürgerlich“ gekürt. Mit 87 von 100 möglichen Punkten wurde bundesweit die dritthöchste Bewertung in dieser Kategorie erreicht. Die Macher des Restaurantführers hoben die Leistungen des Traditionshauses, das sich durch innovatives Management beständig an der Spitze hält, hervor und gratulieren Patron und Haubenkoch Martin Lackner mit folgender Begründung: „Einer der Besten der Region, der seine hohe Bewertung in Küche und Service eindrucksvoll bestätigen konnte.“  Martin Lackner freut diese Auszeichnung besonders, da dieses Ranking ausschließlich aufgrund von Gäste-Bewertungen verfasst wurde und versteht diese als positive Resonanz auf sein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein. Sein Konzept der Spitzengastronomie mit Bodenhaftung wurde durch die Empfehlung im „Der Große Restaurant & Hotel Guide“ aus dem Bertelsmann Verlag mit Bestwertungen im Preis-Leistungsverhältnis belohnt. Das klare und hochwertige Profil des Seehotel Lackner wird auch durch die Bewertung im „Aral-Schlemmer-Atlas mit 2 Gabeln unterstrichen, bei der ganz besonders das Weinangebot gelobt wurde. In die selbe Kerbe schlägt auch das kulinarische HandbuchWo isst Österreich 2007“ von Christoph Wagner und Klaus Egle, in dem Martin Lackner mit der Auszeichnung „Weinwirt“ bedacht wurde. 

Haubenkoch Martin Lackner sammelte nach seiner Ausbildung bei Karl Eschlböck umfangreiche kulinarische Erfahrung in den USA und ist heute Patron und Küchenchef des renommierten Seegasthof-Hotels Lackner in Mondsee. Lackner übernahm das Haus 1999 von seinen Eltern und hat es zu einer der besten kulinarischen Adressen der Gegend gemacht.
Rückfragehinweis: Wolfgang Mierl, Omnipublica, Mondsee

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Rock ´n ´Roll im Gedicht – Mondseer Lyrikpreis geht an Ron Winkler

Dezember 13, 2006 · Kommentar schreiben

Der Mondseer Lyrikpreis wurde am 13. Dezember 2006 an den 33 jährigen Berliner Autor Ron Winkler vom Mondseer Bürgermeister KR DI Otto Mierl überreicht.  Bereits zum 5. Mal wurde der mit 7.500 Euro dotierte „Mondseer Lyrikpreis“ in diesem Jahr vergeben. Bei der Jury-Sitzung am 23. November wurde Ron Winkler diese Auszeichnung aus 398 Einsendungen zuerkannt. Die Juroren Ilma Rakusa, Klaus Siblewski, Anton Thuswaldner, Alf Schneditz und der frühere Preisträger Jan Wagner befanden, dass „(…) Ron Winkler, dessen scheinbar kühlen Gedichte durch die Reibung der Jargons des Informationszeitalters mit kühnen Bildfindungen traditioneller poetische Themen und Sprechweisen auf unverwechselbare und irritierende Art in eine poesie-feindliche Wirklichkeit retten.“ In der Laudatio ging Klaus Sieblewski auf diese Verwendung von sperrigen und poesieunaffinen Vokabeln ein: „In … [Ron Winklers] Gedichten ist von „unserem downloadverhalten“, „Intensivstationen“ und „Hydrogenität“ die Rede. Wir lesen von „zyklischen Permutationen“ und „Schrödingerflimmern“. Beim Lesen einiger Gedichte ist es durchaus angeraten, den Computer anzuschalten, damit wir uns die Bedeutung des einen oder anderen Wortes etwas ergoogeln können. Dennoch verlieren wir an keiner Stelle den Eindruck, dass wir es bei Ron Winklers Gedichten um lyrische Sprachkunstwerke zu tun haben. Und nicht nur das: Jede dieser Wendung besitzt einen poetisch hochprozentigen Kern.“ Sieblewski führte weiter aus: „Damit aber zeigen Ron Winklers Gedichte, dass sich beides gut miteinander verbinden lässt: Gedichte zu schreiben, die nach den strengen Baugesetzen der Lyrik als Gedichte Bestand haben und von unseren Erfahrungen auf eine Weise zu sprechen, dass wir erkennen können, dass von diesen Erfahrungen die Rede ist, und davon berührt werden. Das ist keineswegs selbstverständlich, und indem Ron Winkler das gelingt, könnte man die Qualität seiner Gedichte auch in folgendem zugespitzt formulierten Satz fassen: Ihm gelingt es, den Rock ´n ´Roll in die Lyrik wieder zurück zu holen.“ Alle 2 Jahre schreibt der Verein „Mundwerk“ um Helmut Palzinsky und Alice und Helfried Sammern den Mondseer Lyrikpreis aus. Einhellig war das Lob für diesen mittlerweile sehr rennomierten Preis, der die deutssprachige Literaturszene regelmäßig auf das kleine Mondsee blicken lässt.  Zu Ron Winkler

Der Preisträger Ron Winkler wurde 1973 geboren und lebt als Lyriker, Übersetzer und Herausgeber der Literaturzeitschrift „intendenzen“ in Berlin und Jena. Er erhielt bereits verschiedene Auszeichnungen. 2005 konnte er den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt für sich entscheiden.

Rückfragehinweis:
Wolfgang Mierl, omnipublica,

Helmut Palzinsky, mundwerk.at

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Mittelalter Fest Mondsee 2. und 3. September 2006

Juli 3, 2006 · Kommentar schreiben

 500 Jahre Mondseeland bei Österreich sind der Anlass, das Mittelalter am 2. und 3. September 2006 in Mondsee wieder lebendig werden zu lassen. 

Unter Fanfarenklang erfolgt am Samstag, 2. September, der Einzug des Marktvogtes samt Gefolge, der Ritter, der Händler und Höckerer, Gaukler und Musikanten zur feierlichen Eröffnung des Mondseer Mittelalterfestes auf dem Marktplatz.

Während des gesamten Mittelalterfestes bieten die Aufführungen des Vereins Forum Antiquum allerlei Kurzweiliges. Freygeyst Torxes und sein Narrenknecht treiben auf dem Festgelände ihr Unwesen und Arkus und die Musikgruppe Weytora unterhalten mit mittelalterlichen Melodien. Dazu gibt es mittelalterliche Geschicklichkeitsspiele für Jedermann und ein buntes Kinderprogramm, das vom Stelzengehen bis hin zum Bemalen von Schildern und Schwertern reicht.

An beiden Veranstaltungstagen sorgen dutzende Vertreter mittelalterlicher Zünfte für Blicke in die Vergangenheit. Handwerker, Marktschreier und Höckerer, ein Bader und eine historische Münzpräge lassen das Mittelalter auf dem Mondseer Marktplatz lebendig werden. Umrahmt wird das bunte Markttreiben von einem Feuerspektakel und von Reitvorführungen, Schaukämpfen von Rittern und von hochnotpeinlichen Befragungen bei Gericht.  

Einen besonderen Programmpunkt des Mittelalterfestes stellt die Uraufführung des Schauspieles: „Vor 500 Jahren: Der Verkauf des Mondseelandes durch König Maximilian“ von Dr. Hans Hoffmann am Samstag, 2. September um 20.00 Uhr dar. Maximilan I. war in der zweiten Hälfte seines Lebens in immer größere finanzielle Abhängigkeit vom gerissenen Augsburger Bankier Jakob Fugger geraten. wie es König Maximilian bewerkstelligen wollte, sich mit Hilfe seiner neuen Besitzungen aus der Fugger´schen Umklammerung zu befreien, davon erzählen vier kleine Szenen, die anlässlich des Marktfestes in historischen Kostümen von der Jungen Bühne Mondsee vor der Basilika gespielt werden. Letzten Endes verkaufte Maximilian I das Kloster Mondsee samt Umland nicht an die Fugger, sondern an den Erzbischof von Salzburg.  

Höhepunkt des Mittelalterfestes ist der historische Festzug mit Ochsengespann, Reitergruppe und Rittern durch die Marktgemeinde Mondsee am Sonntag, 3. September, um 11.00 Uhr. Beim anschießenden Festakt werden die Vorkommnisse vor 500 Jahre im Mittelpunkt stehen. Das Mondseeland, zu dem auch das Gebiet von St. Wolfgang gehörte, war bis 1506 ein Teil von Bayern. Für sein Eingreifen im Bayrischen Erbfolgestreit erhielt der Habsburger Maximilian I. große Gebiete Bayerns, darunter die Gerichte Rattenberg, Kufstein, Kitzbühel und das Mondseeland. 

Das Mittelalterfest findet am 2. und 3. September 2006 bei jeder Witterung im Ortszentrum von Mondsee und auf der Seewiese statt. Die Besucher werden gebeten, in mittelalterlichen Kostümen zu erscheinen.

Rückfragen: Omnipublica, Mondsee

Kategorien: 500 Jahre Mondseeland bei Österreich · Archiv
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